Nachtrag zum NEW FRONTIER

Ein fast unglaubliches Anekdötchen...

 

Wie bereits an anderer Stelle mehrmals erwähnt übernachten wir in Las Vegas in der Regel im New Frontier.  Erstmalig beabsichtigten wir 2001 den Jahreswechsel im Südwesten der USA zu verbringen. Vor der Entscheidung stehend, ob wir Silvester in aller Einsamkeit oder mit etwas Jubel und Trubel verbringen sollen, entschieden wir uns für das zweitgenannte. Wenn in dieser Kante gefeiert wird, dann vermutlich in Las Vegas und so stand unser Plan fest, den Jahreswechsel dort zu verbringen.

Als wir daraufhin unseren Entschluss in konkrete Planungen umzusetzen versuchten, stellten wir zu unserem Erstaunen fest, dass Las Vegas sich bemüht, in ein paar Jahren die bedeutendste Stadt der Silvester-Feier zu werden. So stand es zumindest geschrieben.

Die Vorboten dieses Zieles schlugen sich jedoch in den Zimmerpreisen wieder. Nach langen Überlegungen entschieden wir uns wieder für das New Frontier, obwohl die Zimmerpreise schmerzten:

$275 pro Nacht, wobei man mindestens zwei Nächte buchen musste.

Dieses für uns einmalige Erlebnis, die Silvesternacht auf dem Strip zu verleben, sollte es uns jedoch Wert sein.

Als wir das Frontier erreichten, konnten wir feststellen, dass an und in allen Ecken des Hotels geschrubbt  und gebohnert wurde. Dem Anlass (und dem Preeis?) entsprechend wurde der Laden "auf Vordermann" gebracht. Als wir unsere Suite bezogen bemerkte ich, dass in der Küchenecke sogar erstmals zwei Flaschen Wasser bereit standen. In Anbetracht der Preise fand ich das angemessen.

Als Anita sich ein dieser Flaschen nahm, zuckte sie zusammen, und fragte mich entrüstet:

"Weißt du eigentlich, dass das Wasser sogar etwas kostet? Und zwar nicht weniger als $3,50 pro Flasche!"

 Wir hatten keinen Durst mehr...

 

P.S: Die Silvesternacht war aber dennoch sensationell: