Zum Abschluss unserer Rad-Saison:

Unsere 9. Radtour:

Koblenz - Hatzenport

 

 

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 Trotz der gestrigen Hochzeit der Nichte und dem heutigen Geburtstag von Anita machen wir uns wieder auf den Weg zur Mosel:

Köln - Koblenz 

(mit den Zug)

und 

Koblenz - Hatzenport 

(mit dem Rad!) 

 

17.09.2005 (Samstag)

Abfahrt um 09.00Uhr von unserer Garage aus in Richtung Hauptbahnhof.

Vom Kölner Hauptbahnhof geht es mit dem Regionalexpress in Richtung Koblenz. Auf den ersten Kilometern der Bahnfahrt gehen wir noch davon aus, mit dem Zug weiter nach Boppard zu fahren. Doch dann entscheiden wir uns spontan um und fahren doch nur bis Koblenz, um von dort aus die Mosel entlang zu fahren.

Wir verlassen in Koblenz den Zug, schwingen uns auf die Bikes und radeln in gewohnter Weise runter zum Rhein. Richtung Norden umkreisen wir das Deutsche Eck und fahren weiter an unserem Hotel "Contel" vorbei die Mosel entlang.

Der strahlendblaue Himmel täuscht, es ist lausig kalt und so heißt unsere Devise: Dies wird eine Kaffee-Fahrt bzw. "Cafe`-Fahrt", jedes Cafè  soll uns zum Aufwärmen dienen.

Doch wenn das Bike mal fährt, dann gibt es keinen Halt, und so stoppen wir erst nach knapp 20km in Kobern-Gondorf für einen Kaffee. Wir kommen mit einem anderen Biker-Ehepaar ins Gespräch, das von Burgen kommt und gleich wieder dorthin fahren wird. Wir berichten, dass wir eigentlich auch vorhatten, nach Burgen zu fahren. Sie warnen uns vor, dass es bis Burgen 17km(!) sind. Wir sehen uns schmunzelnd an: Nach 17km sind bei uns ja noch nicht einmal die Radlager auf Betriebstemperatur.

Nachdem wir aber mit Hilfe des Kaffees unsere  Betriebstemperatur erreicht haben, radeln wir weiter in tendenziell südwestliche Richtung. "Tendenziell" deshalb, weil die Schleifen der Mosel auf meinem GPS-Display eine Vielzahl von Kringeln hinterlässt.

Gegen 14.00Uhr erreichen wir Löf und überlegen, wie der weitere Verlauf unserer Tour aussehen könnte. Eine Rückfahrt per Schiff ist nicht möglich, weil die KD erst gegen Spätnachmittag fährt und per Bike dauert sie auch noch einige Zeit. Und heute haben wir nicht viel Zeit, obwohl Anita das noch gar nicht weiß. Da sie heute Geburtstag hat, ist noch eine Überraschung geplant. Doch zunächst wird unsere Tour immer wieder durch Geburtstagsanrufe auf Anitas Handy unterbrochen.

Also schauen wir, ob Löf einen Bahnhof hat und werden auch fündig. Nachdem der Zug nur stündlich fährt und wir noch knapp 50 Minuten Zeit haben beschließen wir, noch ein Stück weiter nach Hatzenport zu radeln.

Dort angekommen trinken wir in einem Biergarten noch eine Tasse Kaffee. Nicht zum Aufwärmen, denn in der Sonne wird es allmählich angenehm warm. Einfach nur so...

In den unendlichen Weiten des Hatzenporters Bahnhofs steigen wir mit unseren Fahrrädern in den Zug und fahren Richtung Koblenz.  Wir steigen jedoch schon in Moselweiß aus. Leider! Denn dort gibt es keinen Aufzug o.ä. und so müssen wir unsere Räder auf die Schultern stemmen und über eine lange Treppe Richtung Ausgang schleppen.

Ich orientiere mich mit Hilfe von GPS und Anita. Das Schild mit über 20% Steigung gilt zum Glück nicht uns und so finden wir den Weg zum Hotel recht schnell und komfortabel..

Im Contel angekommen checken wir schnell ein. Anitas Augen werden ziemlich groß als sie das Zimmer betritt, hatte ich doch als Überraschung ein Deluxe-Raum reserviert.

Nach kurzem Staunen saunen wir uns ausgiebig und betreten genau um 19Uhr das Restaurant. Denn dort erwartet sie die nächste Überraschung: Ein Freund von uns kommt als Überraschungsgast, allerdings nicht per Rad sondern mit Auto.

Nach einem  guten Geburtstagsmahl beenden wir den gemütlichen Abend an der Bar.  Leider ist die Crush-Maschine defekt und so richtet sich die Auswahl der Longdrinks nicht nach Geschmack, sondern danach, ob er Crushed-Ice benötigt.

 

18.September 2005:

Nach einem gemütlichen Aufwachen und einem chaotischen Frühstück (alle Gäste des Hauses scheinen gleichzeitig zum Frühstück zu erscheinen) fahren wir zurück in Richtung Koblenzer Hauptbahnhof, jedoch nicht ohne das obligatorische Foto vor dem Deutschen Eck.

Mit der Rückfahrt beenden wir auch voraussichtlich unsere erste Bike-Saisson. Dennoch schmieden wir schon wieder Pläne für die Saisson 2006 und schreiben schon einmal auf, welche Radtouren wir machen wollen.

Also dann, auf Wiedersehen in 2006.

 

 
Geradelte Kilometer:

17.09.2005:        38 km

18.09.2005:         6 km