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Stand: Januar 2009

Meine kleine "Foto-Vita" 

Die 60er: 
stehen ganz im Zeichen des Heimkinos. Dem elterlichen Hobby „8mm-Film“ erliege ich, man sogar sagen, dass mir der Heimkino-Virus quasi schon in die Wiege gelegt wird..

In den 70igern 
beginne ich mit „Super 8mm“ selbst zu Filmen: Urlaub, Ausflüge, Kurzfilme und meine Klasse zum Abschied 1976.

1983 
entdecke ich für mich die Fotografie und das Diaporama, also vertonte Diaserien mit Überblendungen und synchronem Ton. Fotografiert wird mit zwei Minolta X-700.

Ende der 80iger 
wechsle ich die Kamera, nicht aber die Marke. Mit zwei Minolta 9xi vollzieht sich der Wechsel in das Autofocus-Lager.

Anfang der 90iger 
gesellt sich zum „Heimkino-Virus“ auch der USA-Virus. Nachdem sich beides bestens ergänzt wird unser Heimkino installiert:

Neun Diaprojektoren und ein Schmalfilmprojektor werden durch eine Bandmaschine digital synrchron gesteuert. Und noch bevor wir die sog. „4.Dimenssion“ bei Disney kennen lernen regnet es bei uns schon längst passend zur Show von der Decke, vibrieren die Kinsosessel und Tür und Vorhang öffnen sich hydraulisch. Sogar (gewollten) Nebel gibt es zwischendurch und passend zu Bildern von Wiesen duftet es im Kino nach Rosen.
Wieder wird die Kamera aber nicht die Marke gewechselt: 

Eine Dynax 9 sorgt nun für genügend Futter für die Projektoren.
Ende der 90er 
kommt das jähe Ende für unser Kino. Ein Umzug beschert uns zwar eine größere Wohnung, doch für unser Kino bleibt nicht mehr genügend Platz. Mehrmals nehmen wir Anlauf, Projektoren, Leinwand und die restliche Technik wieder zu installieren, doch der schlechte Schnitt des Raums verhindert es, die Kaskade an Projektoren verzerrungsfrei aufzubauen.

Das komplette Equipment, einschl. einer alten Kinokasse und einem Bauchladen, fristet über mehrere Jahre sein Dasein und nimmt nur Platz weg.

2003 
erfolgt der langsame Übergang von der Analog-Fotografie zur Digitaltechnik. Wieder bleibe ich der Marke treu, doch erstmalig bereue ich diese Markentreue: Die Minolta 7hi soll adäquater Nachfolger meiner Analogen werden, kann ihr aber das Wasser nicht reichen. Ausfälle und geringe Akkulaufzeiten lassen mich den Wechsel schnell bereuen. Nach nur einem knappen Jahr wechsle ich zur Konika-Minolta A2, die mir deutlich besser gefällt und mich endgültig von der Analogen Abschied nehmen lässt. Parallel gibt es hin und wieder übergangsweise kleine digitale Kompakte als zusätzliche Reisebegleiter: Eine Casio, eine Samsung und seit 2008 auch eine Panasonic. Letztgenannte ist für mich ein Highlight. Doch all die digitalen Bilder und die Dias der letzten Jahre liegen herum, ohne dass eine großformatige Betrachtung möglich ist. 

 

Das große Erwachen folgt 2006 mit der Anschaffung eines Beamers und ordentlicher Software. Plötzlich ist wieder eine großformatige und von Musik und Kommentar begleitete Projektion möglich. Die Produktion einer mehrteiligen Show dauert nun nur noch ein paar Wochen statt vieler Monate, der Beamer findet mit Leichtigkeit an der Kinodecke Platz und die Qualitätseinbuße ist zwar wahrnehmbar aber hält sich in Grenzen.

Das ist das „Go“ für unser neues Kino:

Innerhalb von zwei Wochen schlägt der Heimkino-Virus gnadenlos zu und wir haben unser neues altes Kino wieder. Noch regnet es zwar nicht (gewollt) von der Decke, auch am Rosenduft und dem Vibrieren der Kinosessel wird noch gebastelt, aber unsere Urlaube erleben wir jetzt auch im Nachhinein in großer Dimension.

 

 

 
 Und auch der SLR-Virus ist zurück gekehrt. Nach langer Abstinenz gibt es im Herbst 2008 nun doch wieder eine Spiegelreflex, jetzt natürlich digital.